Übertragungsweg
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Die Übertragung der Bakterien, welche zu einer Borreliose-Erkrankung beim Menschen führen, erfolgt in der Regel durch einen Zeckenbiss.
Die Bakterienübertragung durch die Zecke auf den Menschen erfolgt erst nach acht bis zwölf Stunden nach dem Einstich.
In Deutschland wird diese Art der Erkrankung durch den Gemeinen Holzbock übertragen. Im weltweiten Maßstab gesehen, können Zecken weit mehr als fünfzig Krankheiten auf den Menschen übertragen.
Wissenschaftler sind auch der Auffassung, dass eine Infektion mit dem Borreliosebakterium auch durch Stechmücken erfolgen kann. Allerdings belegen aktuelle Studien, dass keine hohe Durchseuchungsrate von Mücken festgestellt werden konnte.
Wissenschaftler der der Universität Bonn sind in jüngster Zeit einem anderen Übertragungsweg auf der Spur gewesen. Dabei widmeten sich die Experten den Laufmilben, zu welchen auch die in Deutschland heimische Herbstmilbe gehört.
Allerdings erbrachten die Untersuchungen keinen konkreten Hinweis.
Bisher ist auch noch völlig unklar, ob Spinnentiere überhaupt in der Lage sind, Borrelien auf den menschlichen Organismus zu übertragen. Bekannt dagegen ist jedoch, dass eine Übertragung durch Bremsen erfolgen kann.
Eine direkte Übertragung der Borrelien von Mensch zu Mensch ist bisher ebenfalls nicht bekannt.
Eine große Gefahr einer Borrelieninfektion besteht während einer Schwangerschaft. In diesem Fall steigt das Risiko einer Totgeburt oder der Schädigung des ungeborenen Kindes.
Eine Infektion durch Blutprodukte ist rein theoretisch möglich aber in der Praxis kann dieser Umstand ausgeschlossen werden. Ebenfalls kann der Übertragungsweg bei sexuellem Kontakt ausgeschlossen werden, so die Meinung der Experten.