Borreliose - Definition

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Bei der Borreliose, auch als Lyme-Borreliose bekannt, handelt es sich um eine bakterielle Infektionskrankheit, welche in der Regel durch einen zeckenbiss übertragen wird.
In allen Regionen in Deutschland findet man in den warmen Monaten Zecken, welche mit den Borrelien befallenen sind, das Ansteckungsrisiko ist jedoch als gering einzustufen. Die Statistik zeigt, dass nach einem Zeckenstich lediglich 1,5 bis 6 Prozent der Betroffenen sich auch tatsächlich mit der Borreliose infiziert haben.
Eine Borrelioseinfektion verläuft in den meisten Fällen schleichend und unterteilt sich dabei in drei Stadien.

Übertragungsweg

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Die Übertragung der Bakterien, welche zu einer Borreliose-Erkrankung beim Menschen führen, erfolgt in der Regel durch einen Zeckenbiss.
Die Bakterienübertragung durch die Zecke auf den Menschen erfolgt erst nach acht bis zwölf Stunden nach dem Einstich. In Deutschland wird diese Art der Erkrankung durch den Gemeinen Holzbock übertragen. Im weltweiten Maßstab gesehen, können Zecken weit mehr als fünfzig Krankheiten auf den Menschen übertragen.
Wissenschaftler sind auch der Auffassung, dass eine Infektion mit dem Borreliosebakterium auch durch Stechmücken erfolgen kann.

Therapie bei Infektion mit Borreliose

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Ist eine Person an Borreliose erkrankt ist ein früher Behandlungsbeginn von großer Bedeutung. Wird die Infektion in der frühen Phase erkannt, kann sehr schnell mit einer geeigneten Therapie begonnen werden, ein Krankheitsverlauf mit Komplikationen kann so weitestgehend verhindert werden.
Wird die Borrelioseinfektion frühzeitig vom Arzt diagnostiziert, wird in der Regel eine Therapie mit Antibiotika durchgeführt, welche sich über einen Zeitraum von zwei Wochen erstreckt.
Hierbei hat sich das Arzneimittel Doxycyclin als sehr wirkungsvoll erwiesen. Allerdings ist dieses Mittel für Kinder und Schwangere nicht geeignet, in diesem Fall fällt die Wahl auf Amoxicillin oder Cefuroxim.